FontShop

Neulich in der Motzstraße:

Erik Spiekermann und Alexander Branczyk entwarfen das schwarzgelbe FontShop Ur-Design zum Firmenstart 1989, als der Mac ein Mäusekino, Fonts Schmuggelware und MetaDesign noch ein richtig toller Laden war! Dazu FontShop Gründerin Joan Spiekermann in einem spannenden Interview auf fontfeed zum 20. Geburtstag des mittlerweile weltweit führenden Schriftenhauses.
     
Marlboro Design Shop

Neulich im Design Shop:

Den ersten Marlboro Design Shop Katalog konzipierten, schrieben und gestalteten wir gemeinsam mit Erik Spiekermann im Jahre 1990. 5 Jahre später relaunchten Moniteurs Berlin und xplicit den Katalog und produzierten ihn mit gewachsenem Umfang und in größerem Format bis 2002 – zuletzt unter dem Namen Philip Morris Design Shop. Unter der Federführung von Moniteurs übernahm xplicit dabei Aufgaben in Konzeption, Text und Design und unterstützte den Herausgeber IDE International in Marketingfragen und bei der Produktauswahl.
     

Neulich bei Quick Brown Foxens:

Die Schriftmusterhefte des traditionsreichen Schriftenherstellers H. Berthold AG hatten einen einzigen kleinen Nachteil: sie zeigten Schriften, die viel zu lange nicht für den Mac zu haben waren. Die schwarzrotweißen Titel waren einer unserer absoluten Lieblingsjobs.
     

Neulich nach der Wende:

Neuanfang durch neuen Auftritt: der Verkehrsbetrieb in Potsdam (ViP) sollte 1990 durch und durch renoviert werden. Das klappte trotz des schmalen Budgets nicht zuletzt wegen des großen persönlichen Engagements der Kollegen beim ViP. Oft wirkten schon ein paar Eimer Farbe Wunder. Im Erscheinungsbild der Stadt boten die neugestalteten Straßenbahnen eines der ersten sicht- und fahrbaren Signale des Beginns der neuen Zeit. Gestaltung: Thomas
     

Neulich in Japan und anderswo:

Die Anzeigenkampagne für die Zanders AG sollte weltweit eins kommunizieren: Zanders ist DER Name für Feinpapier. Insgesamt erschienen die Motive in 25 Sprachen und boten Thomas u.a. das Vergnügen, mit einem japanischen Apple-Betriebssystem Kanji zu setzen.
     

Neulich mit Neville Brody:

Zusammen mit Neville Brody entwickelte MetaDesign 1992 das Erscheinungsbild und gestaltete die Drucksachen der »Indien Festspiele«, eine großangelegte Schau indischer Kultur in zahlreichen deutschen Großstädten. Projektleitung: Thomas. Sein Plakat zur Ausstellung indischer Architektur »Vistara« wurde 1993 in die Auswahl der hundert besten Plakate Deutschlands gewählt.
     

Neulich bei Felix und Efa:

Die Gründung einer Filmakademie nach dem berühmten amerikanischen Vorbild schwebte Wim Wenders und den Initiatoren der European Film Academy vor. Ihr Oskar heißt Felix und wird jährlich für den besten Film Europas verliehen. Logo: Thomas
     

Neulich gegen Drogen:

Plakate, Aufkleber, Broschüren, Flyer und Sammelanstecker: Die Kampagne »Weil ich nicht blöd bin« zur Aufklärung über die Gefahren des Drogenkonsums bei Jugendlichen für den Senat Berlin. Konzept und Gestaltung: czyk
     

Neulich gegen AIDS:

Ebenfalls für die Berliner Senatsverwaltung Jugend, Frauen und Familie entstand das Spiel »Liebe, Lust & Leidenschaft«. Es sollte ein wenig Sexualkundeunterricht beinhalten, zum Thema HI-V und AIDS aufklären und es sollte lustig sein... wenns weiter nichts ist. Wir haben es oft gespielt und viel gelacht & gelernt. Illustrationen: Theres Weishappel, Gestaltung & Text: czyk
     

Neulich beim Essen:

Stilvoll speisen in Berlins alter neuer Mitte. Für das Restaurant Borchard entstanden das Erscheinungbild, die Speisekarte und der Schriftzug, von dem böse Zunge behaupteten, es sähe ein wenig abgegessen aus. Das Restaurant wurde ein voller Erfolg. Gestaltung & Typeface (eine ehemalige Walbaum): czyk
     

Neulich an der Bar:

Eine Amercian Bar im High-Tech-Design in Berlins alter Mitte: die 1992 eröffnete Bar am Lützowplatz, von Jürgen Sawade gestaltet, entwickelte sich schnell zum Szenetreff in Berlin. Hochgradige Jazzabende und gut gekühlte Margaritas: ein klassischer Erfolgsmix. Gestaltung: Thomas

     

Neulich für knappe 1123 Mark:

Die Kunst fordert den Kaufmann: 1123 Gute Namen auf einem Plakat. Jeder Abgedruckte zahlt 1123 Deutsche Mark plus Märchensteuer, um mit der übrigen »In -Crowd« der Stadt in einer Zeile genannt zu werden. Wer nicht blecht, wird mit Gold überdruckt und somit unsichbar. Das Konzept (das an der langen Theke der Bar am Lützowplatz entstand und dort auch umgesetzt wurde) ging auf und wurde anschließend in Wien und Madrid wiederholt... so leicht geht das! Das Plakat gestaltete Neville Brody, den Rest: Thomas

     

Neulich an der Hochschule für Gestaltung:

Bereits während unseres Studiums an der HfG Offenbach hegten wir eine besondere Vorliebe für Schrift und Typografie. Es war unser (Lieblings-)Prof. Friedrich Friedl, der uns damit infizierte. Einer unserer ersten Studentenjobs: Für das traditionsreiche Frankfurter Pre-Press-Unternehmen von Oertzen gestalteten wir ­ angelehnt an einen Druckfarben-Fächer - eine Firmendarstellung mit Mitarbeiterportraits (vorne: Typen) und Schriftmustern (hinten: Typen).
     

Neulich beim Luchterhand Verlag:

Für ein so renommiertes Haus wie den Luchterhand Verlag entwerfen zu dürfen, war gewiß der Traum jedes Designstudenten. So auch für uns: über zwei Jahre lang wurde die gesamte Sammlung Luchterhand und Teile der Hardcoverproduktion von Offenbacher Studierenden gestaltet. Den Löwenanteil hatte Thomas mit 16, dicht gefolgt von czyk mit 14 gestalteten Buchumschlägen. Projektleitung: Prof. Friedrich Friedl